Keine Angst vorm Blog

By Annja Weinberger | Akquise für Dienstleister

Apr 11

Ich freue mich, dass Michaela Steidl, Inhaberin von Bürosmart „Virtuelle Assistenz für Coaches“

und Bloggerin heute in einem Gastbeitrag eine Lanze bricht fürs Bloggen und Selbstständige mit guten Tipps motiviert, dieses Tool für sich zu nutzen. Hier ihr Post:

Keine Angst vorm Blog

Ein  Blog ist ein tolles Instrument für Selbstständige und Unternehmer.

Es ist eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Expertise unter Beweis zu stellen  und verbessert zusätzlich die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen-Ergebnissen.

Trotzdem Zögern viele Einzelunternehmer, ein eigenes ins Leben zu rufen. Die häufigsten Bedenken sind:

– Bin ich überhaupt Experte genug?

– Ich habe keine Zeit, regelmäßig etwas zu schreiben.

– Ich weiß nicht, worüber ich schreiben soll.

Es lohnt sich aber, sich mit diesen Ängsten auseinander zu setzen. Sehen wir uns die oben genannten Argumente einmal näher an:

Bin ich Experte genug?

Viele Selbstständige haben Angst, dass sie sich angreifbar machen, sobald Sie in einem Blog öffentlich über ihr Thema schreiben. Schließlich gibt es in den Weiten des Internets jede Menge Experten – kann man da überhaupt mithalten? Ist es nicht vermessen, sich da mit dem eigenen Blog einzureihen?

Bevor ich meinen allerersten Blogartikel veröffentlichte hatte ich genau dieselbe Sorge: Was, wenn das jemand liest und mir dann erklärt, dass ich völligen Quatsch geschrieben habe?

Es hilft, sich bewusst zu machen, dass es nicht nur Experten gibt, sondern auch immer Menschen, die sich mit Ihrem Thema noch gar nicht auskennen. Für die sind Sie Experte, einfach deshalb, weil Sie mehr wissen. Vertrauen Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Blog die richtige Zielgruppe ansprechen.

Manche Blogger machen den Fehler, aus Angst vor kritischen Anmerkungen die Kommentarfunktion Ihres Blogs zu deaktivieren. Damit nehmen sie sich aber die wertvolle Möglichkeit, mit Ihren Lesern ins Gespräch zu kommen. Lassen Sie Kommentare zu – und wenn tatsächlich einmal kritisch äußert, setzen Sie sich damit auseinander. Im besten Fall können Sie daraus noch etwas lernen. Und es ist keine Schande, auch einmal zuzugeben, dass Sie sich geirrt haben. Auch davon lebt ein Blog – Bleiben Sie einfach authentisch.

Ich habe keine Zeit, regelmäßig zu schreiben

Zugegeben: Je häufiger man neue Artikel auf seinem Blog veröffentlicht, desto schneller wird die Anzahl der Leser steigen – gute Inhalte vorausgesetzt. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass auch ein Blog, auf dem nicht jede Woche ein neuer Artikel erscheint, seinen Zweck erfüllen kann. Wichtig ist, dass man sich klar macht, was man mit seinem Blog erreichen will:

Wer mit seinem Blog über Affiliate-Links und Werbeanzeigen Geld verdienen möchte, der braucht in der Tat schnell eine große Reichweite und eine große Leserschaft. In diesem Fall ist es vermutlich unerlässlich, regelmäßig und häufig neue Artikel zu veröffentlichen.

Wenn Sie als Unternehmer Ihren Fokus darauf legen zu zeigen, dass Sie etwas von Ihrer Materie verstehen und potenziellen Interessenten einen Einblick in Ihre Denk- und Arbeitsweise zu geben, dann  ist es meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich, jede Woche etwas Neues zu veröffentlichen. Potenzielle Interessenten können sich auch dann ein Bild machen, wenn der letzte Artikel vielleicht schon drei oder vier Wochen alt ist. Und auch ältere Artikel können über die Suchmaschinen noch gut gefunden werden.

Mehr als vier bis maximal sechs Wochen sollten zwischen den einzelnen Artikeln aber nicht liegen, weil das Blog sonst schnell „verwaist“ wirkt.

Ich weiß nicht, worüber ich schreiben soll

Ein Artikel alle vier Wochen erscheint Ihnen realistisch – wenn Sie bloß wüssten, worüber Sie schreiben sollen? Das ist das Argument, das ich am häufigsten höre, wenn ich meinen Kunden empfehle, ein eigenes Blog zu schreiben.

Dabei arbeiten Sie mit Ihrer besten Inspirations-Quelle täglich zusammen – Sie müssen lediglich hinhören 🙂 Wenn Sie einem Kunden eine Frage beantworten überlegen Sie, ob die Antwort darauf möglicherweise auch für andere interessant sein könnte. Und schon haben Sie ein neues Thema für Ihr Blog.

Oder haben Sie irgendwo einen interessanten Artikel oder ein inspirierendes Buch gelesen? Eine Besprechung dieses Artikels oder eine Buch-Rezession könnte für Ihre Blogleser interessant sein.

Befreien Sie sich von dem Gedanken, dass jeder Artikel ein gut recherchierter Fachartikel sein muss. Ein Blog lebt von der Vielfalt. Ein neuer Beitrag kann auch einfach mal eine Verlinkung auf interessante Artikel aus anderen Blogs sein. Vielleicht auch mal nur ein Zitat, das gerade passend erscheint – oder ein ganz spontaner Gedanke, den Sie mit Ihren Lesern teilen möchten.

Vielleicht haben Sie auch Spaß am Zeichnen und veröffentlichen hin und wieder eine lustige oder inspirierende Zeichnung in Ihrem Blog. Oder ein Video. Oder Sie nehmen eine Sprachnachricht auf und veröffentlichen diese als MP3 in Ihrem Blog.

Sie sehen, die Möglichkeiten etwas im Blog zu veröffentlichen sind nahezu unbegrenzt. Seien Sie kreativ und finden Sie Ihren eigenen Stil. Und Sie werden feststellen: Mit der Zeit sprudeln die Ideen für neue Artikel fast wie von selbst.

Fazit

Natürlich ist es aufregend, mit einem eigenen Blog in die Öffentlichkeit zu gehen. Aber es macht auch großen Spaß, wenn sich die ersten Erfolge einstellen. Trauen Sie sich einfach  🙂