Keine Empfehlungen von Heilpraktiker-Kunden im Bereich Lebensberatung?

By Annja Weinberger | Akquise für Dienstleister

Aug 30

Wenn Kunden mit einer Leistung zufrieden sind, empfehlen sie den Anbieter in der Regel gerne weiter. Nicht immer kommen sie von alleine auf die Idee, aber wenn der Anbieter sie motiviert, kommt es meistens zu der ein oder anderen Empfehlung. Für viele Dienstleister ist das ein wichtiges Akquise-Instrument. Es sollte zwar nicht das einzige sein, aber – richtig angepackt – ist Empfehlungsmarketing nicht zu unterschätzen.

Wie sieht es mit Empfehlungen in Branchen aus, in denen die Kunden oft sehr intime persönliche Erfahrungen machen – Psychologische Beratung zum Beispiel oder auch manche andere Angebote von Heilpraktikern?

Eine Kundin berichtete mir kürzlich:

Im Lebens-Beratungsbereich sind Empfehlungen nicht so leicht zu bekommen wie z.B. in der Finanzberatung oder Marketing. Die wenigen, die sich „outen“ und für mich werben reichen auf Dauer nicht, bis jetzt

Sie hatte beobachtet, dass Kunden zwar sehr zufrieden waren mit ihrer Leistung, aber einige auf die Bitte um Empfehlung nicht positiv reagierten. Vermutlich spielt hier Scham eine große Rolle – nicht zeigen wollen, dass man ein psychisches oder auch körperliches Problem hatte.

Mich interessieren Ihre Gedanken und Erfahrungen dazu:

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Wie lässt sich damit umgehen?

Mir fallen spontan drei Aspekte dazu ein:

  • -nicht aufgeben und doch jeden einzelnen darauf ansprechen, natürlich nicht insisierend – denn manche Menschen sind ja bereit sich zu „outen“
  • -um eine Kundenstimme bitten für die eigene Website, die darf im Ausnahmefall auch einmal anonymisiert sein
  • verstärkt auf andere Wege der Akquise setzen (Seminare, Vorträge, Online-Marketing etc.)

Was sind Ihre Ideen dazu?

 


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