So entsteht (m)ein Buch – … und immer an die Leser denken

By Annja Weinberger | Akquise für Dienstleister

Sep 21

Flying alphabetic charactersFakten, Fakten, Fakten … war der Anfang des Spruchs im Werbespot für ein deutsches Nachrichtenmagazin … und immer an die Leser denken.

Das werde ich auf jeden Fall in meinem neuen Buch mit dem Arbeitstitel „Genug Kunden“ – hier der vorige Blogpost über mein aktuelles Projekt.

Nachdem ich mir also überlegt hatte, was ich alles an Inhalten ins Buch packen will – die Fakten sozusagen – dann der Perspektivwechsel, die Sicht der Leserinnen und Leser.

Und siehe da: Die Leser wollen nicht nur Fakten, sondern auch Geschichten, Beispiele und auf der emotionalen Ebene abgeholt werden.

Wie ich das weiß?

Durch die jahrelange enge Zusammenarbeit mit meinen Kunden – alles potenzielle Leser meines neuen Buches – und durch einen tollen Tipp, den mir mein Buch-Mentor Tom Oberbichler gegeben hat.

Ich soll doch mal einen Leseravatar (künstliche Persona) entwickeln, bevor ich mit dem Texten loslege. Da Zeit hineinzustecken würde sich sehr auszahlen.

Ok, ich dachte eigentlich immer, ich hätte meine Zielgruppe eh im Kopf, aber warum nicht.

Das Ergebnis war verblüffend für mich. Es ist nicht nur ein Avatar entstanden, der mich nun beim Entwickeln der Kapitelstruktur und des Textes begleitet, sondern eine kleine Avatar-Familie.

Jeder einzelne hilft mir dabei, Beispiele und Erklärungen zu entwickeln, die meine gesamte Zielgruppe ansprechen:

Alle Selbstständigen, die sich bisher wenig oder nur sporadisch um die Kundengewinnung gekümmert haben. Bei manchen war es bisher nicht nötig, weil durch Empfehlungen immer genügend Aufträge da waren. Oder sie waren durch einige Großkunden voll ausgelastet. Doch plötzlich sind Aufträge weg gebrochen. Andere sind erst seit relativ kurzer Zeit selbstständig und von guter Auslastung kann noch keine Rede sein. Wieder andere wollen ein neues Angebot auf den Markt bringen und andere Kunden als bisher anziehen.

Was brauchen meine Leser wann?

Mithilfe dieser Frage habe ich meine Kapitelstruktur entwickelt. Da ich ein klassisches Ratgeber-Buch schreibe – also ein Buch, das nicht nur erklärt, sondern Übungen und Aufgaben zum Umsetzen enthält – stand der Rote Faden schnell fest. Er wird bestimmt durch den Weg vom Ausgangspunkt zum Ziel:

Wo stehen meine Leseravatare vor der Lektüre und wo möchte ich, dass sie nach Lesen meines Buches stehen?

Mein Ziel für mein Buch „Genug Kunden“ ist einfach:

Jeder Leser soll einen zu ihm persönlich passenden, erfolgsversprechenden, konkreten Plan zur Kundengewinnung entwickelt haben, der dann sofort umgesetzt werden kann.

Der Weg steckt in 10 Kapiteln.

Darin sind viele der in meiner ersten Mind-Map aufgelisteten Inhalte enthalten. Aber manche auch nicht, dafür neue – und vor allem in einer anderen Reihenfolge als ich es anfangs sinnvoll fand. Es wird jetzt einen viel ausführlichen Part zum schriftlichen Plan geben als ich anfangs vorhatte. Ohne den gezielten Blick aus Sicht der Leser wäre das viel knapper ausgefallen.

Welches konkrete Ergebnis können Leser mit Ihrem Buch erreichen?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, ein Buch zu schreiben oder auch nur einen längeren Artikel, einen umfangreichen Blogpost oder ein Webinar-Skript, ist das eine gute Frage, um etwas auf die Beine zu stellen, das Ihren Lesern, Zuhörern, Zuschauern wirklich weiterbringt.

 

Ich bin neugierig:

Was sind Ihre größten Hürden beim Gewinnen von Kunden?

 

 

 

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