Akquise Check: Welche Printprodukte eignen sich wofür?

By Annja Weinberger | Akquise für Dienstleister

Jan 21

In diesem Gastbeitrag von Katja Freitag geht es um Old School Akquisehelfer, die aber vielen Selbstständigen sehr gute Dienste leisten: um gedruckte Werbe- und Info-Materialien. Prüfen Sie, ob neben digitalen und online Medien auch Printprodukte nützlich sind für Ihr Marketing:

Zwar setzen Unternehmen, egal in welcher Branche sie tätig sind, zunehmend auf Akquisemaßnahmen im Internet, um neue Kunden für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung zu begeistern. Allerdings hat diese Zunahme nicht dazu geführt, dass gedruckte Werbemittel gänzlich aus dem Bereich der Kundenwerbung verdrängt worden sind. Denn auch heute noch gibt es Printprodukte (vgl. www.flyerpilot.de/printprodukte.htm), die eine verkaufsfördernde Wirkung haben, wenn sie präzise eingesetzt und dem Anlass entsprechend ausgewählt werden.

Informative Broschüren für das Verkaufsgespräch

Wie der Name schon sagt, dreht es sich beim Verkaufsgespräch darum, den Kunden in einem Dialog mittels Argumenten von seinem Produkt zu überzeugen und in letzter Konsequenz zum Kauf zu animieren. Dabei können sich gut ausgearbeitete und informativ gestaltete Broschüren als wahrer Verkaufsförderer erweisen, da sie zwei wichtige Vorteile mit sich bringen.

Zum einen sind darin die wichtigsten Informationen in übersichtlicher Art und Weise aufbereitet, sodass Interessierte Details zum Produkt schnell erfassen und gegebenenfalls auch zu Hause noch einmal nachschlagen können. Denn nicht immer wird eine Kaufentscheidung direkt Vorort gefällt, sondern gerade bei preisintensiven Investitionen erfolgt sie in den heimischen vier Wänden nach reiflicher Überlegung unter Zuhilfenahme sämtlicher Materialien, die man an die Hand bekommen hat.

Zum anderen besteht ein Vorzug darin, dass eine Broschüre immer Glaubwürdigkeit erzeugt und Vertrauen beim Kunden weckt. Dies geschieht jedoch nur, wenn die Gestaltung und die Aufbereitung der Informationen in bester Art und Weise ausgeführt worden sind. Broschüren, die Rechtschreibfehler, Bilder in schlechter Qualität oder ellenlange Texte enthalten, wirken eher abschreckend.

Bedruckte Werbeartikel für das Merchandising

Ein anderer Weg Kunden zu werben und für sein Unternehmen zu interessieren, kann sein in bedruckte Werbeartikel wie firmeneigene USB-Sticks, Kulis, Lineale, Arbeitsmappen oder Schreibblöcke zu investieren. Diese können auf Messen, bei Verkaufspräsentationen oder im persönlichen Gespräch mit dem Kunden überreicht werden oder dem Angebot beigelegt werden. Merchandising definiert sicher darüber, dass es neben der reinen Präsentation auch immer einen Mehrwert bietet, wie z.B. den bedruckten Kugelschreiber für eigene Notizen nutzen zu können. Dadurch kommt der Kunde mit dem Werbeartikel regelmäßig in Berührung, die Werbebotschaft kann länger nachwirken. Außerdem werden solche kleinen Geschenke als nette Geste verstanden und tragen viel zur positiven Imagebildung bei.

Auffällige Plakate, Banner und Aufsteller für Messen und Kongresse

Messen und Kongresse sind in der Regel Veranstaltungen, auf denen sich viele Unternehmen präsentieren wollen und man beispielsweise direkt gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern innerhalb einer Messehalle konkurrieren muss. Dabei lautet das Credo: „Nur wer auffällt, gewinnt!“. Denn gerade auf Messen werden die Besucher mit einer Flut von Angeboten und Werbebotschaften konfrontiert, sodass es einfach ist kleine und schlecht ausgewiesene Stände zu übersehen. Aus diesem Grund muss man zu solchen Anlässen aus dem Vollen schöpfen. Große Werbebanner, interessante Plakate und Aufsteller, die potenzielle Kunden zum Stehenbleiben anregen – all das trägt dazu bei den eigenen Messestand in den Vordergrund zu stellen. An dieser Stelle können solche werbewirksamen Printprodukte ihr ganzes Potenzial als Massenmedium ausspielen.

Hochwertige Flyer, Coupons und Gutscheine für das Direktmarketing

Zwar wird der Bereich des Direktmarketings gerne in die Online-Welt verlagert, da sich personalisierte Werbebotschaften einfacher und meist kostengünstiger über E-Mail verbreiten lassen. Allerdings läuft man in diesem Bereich schnell Gefahr als Werbemail im Spamordner zu landen und nie geöffnet zu werden, selbst wenn die Mailings Gutscheincodes oder Rabattaktionen beinhalten. Anders liegt die Sachlage bei Flyern und gedruckten Coupons mit Rabattcodes, die im Briefkasten potenzieller Kunden landen. Printerzeugnisse wie Flyer sind etwas Physisches und werden allein aufgrund dieser Tatsache schon auf mehr sensorischen Ebenen wahrgenommen als E-Mails. Man kann den Flyer fühlen, riechen und sehen.

Autorenprofil

Fotonachweis: Katja Freitag, privat

Fotonachweis: Katja Freitag, privat

Katja Freitag ist für die Online Redaktion der Druckerei Flyerpilot.de tätig. Zu ihren Schwerpunkten bei der Berichterstattung rund um den Druck gehört insbesondere eine marketingorientierte Betrachtung von Printerzeugnissen. Dabei greift die in Sennfeld ansässige Autorin auch speziell auf ihr praxisbezogenes Fachwissen zur Druckproduktion zurück.